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Wie gefährlich sind Stromer-Akkus? - marszh - 22.08.2025 In der verlinkten Podcast-Episode warnt Hannes Neupert in drastischen Worten vor den Gefahren von E-Bike-Akkus: https://auch-interessant.de/2025/08/20/e-bikes-und-mikromobilitat-mit-hannes-neupert/ (Ab etwa Minute 41.) Ist das Risiko wirklich so gross, gerade auch bei Stromer-Akkus? RE: Wie gefährlich sind Stromer-Akkus? - ST2-jsg - 22.08.2025 Das Risiko einen Akkubrand zu erleben ist nicht 0 aber sehr klein. Stellt man sich vor wo überall moderne Akkus (Smartphone, Taschenlampe, Gartengeräte, Laptops, E-Autos etc. etc.) verbaut sind sind das Milliarden. Im Verhältnis zu dieser Anzahl passiert wenig. Medial werden Akkubrände meist überhöht dargestellt. Das Motto: 1 Brand= eine fette Schlagzeile. Das ist ähnlich wie bei Haiangriffen denen weltweit immer noch eine massive Aufmerksamkeit zukommt aber im Vergleich zu anderen Todesursachen eigentlich im Grundrauschen der "Menschlichen Endlichkeit" untergehen. Grund für Brände bei E-Bikes sind meist "Bastellösungen", falsche Handhabung (Tiefentladung, Laden bei eisigen oder an der Sonne liegenden Akkus), Billig(st)propdukte (Akkus wie Ladegeräte aus dubiosen Quellen), mechanische Beschädigungen, z.B. durch Sturz etc. Mit neueren Akkuchemien wird sich das Risiko eines Brandes weiter vermindern. Die heute schon eingesetzten LFP-Akkus in E-Autos oder auch zukünftige Feststoffakkus sind kaum mehr enzündbar. Da wird sich noch einiges tun. Im Video, das ich hier zeige, handelt es sich tatsächlich um einen Stromer-Akku - den einzigen Fall den ich kenne. Der Akku fiel auf den Boden und die Frontbase wurde eingedrückt. Etwa 2 Tg später enzündete er sich. Die Stromerakkus haben Schutzmassnahmen (Strom- und Temperaturüberwachung, Cell Drift...) eingebaut die beim Laden und Entladen den Akku bei ungewöhnlichen Werten abschaltet. Passiert eine endotherme, chemische Rekation in der Zelle hat diese eine mechanische Sicherung eingebaut die bei übermässiger Temperaturentwicklung anspicht. Wenn es sich um einen internen Zellenkurzschluss handelt hilft dies aber auch nicht mehr. Die Zelle geht durch (Thermal Runaway) und zieht die Nachbarzellen meist mit. Die im Beitrag genannten Vorsichtsmassnahmen sind durchaus sinnvoll. Bei einem BQ983-Akku von Stromer kommt 1 kW Energie zusammen, eine Menge Power welche im Schadensfall viel Unheil anrichten kann. Ich lade meine Akkus nicht im Wohnbereich und habe den Ladeplatz in der Werkstatt mit einem Feuermelder (mit Alarm auf mein Smartphone) abgesichert. Die unmittelbare Umgebung ist frei von schnell entzünbarem Material ganz nach dem Motto: "Vorbeugen ist besser als heilen". RE: Wie gefährlich sind Stromer-Akkus? - bluecat - 22.08.2025 (22.08.2025, 13:15)marszh schrieb: Ist das Risiko wirklich so gross, gerade auch bei Stromer-Akkus? Es ist nicht der Rede wert! Stromer Akku entzünden sich nicht selbst, da muss nachgehofen werden. Hannes Neupert ist ein E-Bike Lobbyist der Ersten Stunde - weshalb es absolut unverständlich ist, dass er sich zu einer solch absurden Aussage versteigt. Fachlich ist es falsch, den Elekrolyt als anorganisch zu bezeichnen, weil er zur Mehrheit aus organischen Lösungsmittel besteht. Neupert sagt, dass der Akku in Brand gerät, nachdem er überladen wurde. Technisch ist das korrekt - nur ist dieses Überladen beim Stromer Akku durch mehrere technische Sicherungen ausgeschlossen. Selbstbau-Akku und Akkus mit Billig-Herkunft hingegen sind oft/meistens/immer nicht ausreichend gegen Überladung geschützt und brennen entsprechend häufig ab. Stromer hingegen ist ein etablierter E-Bike Hersteller (die meisten Konkurrenten sind nur E-Bike Zusammenbauer), welcher den ortsüblichen Haftungen und Versicherungspflichten unterliegt. Das führt automatisch zu sicheren Produkten. Ich schätze das Brandrisiko beim Stromer Akku (bei bestimmungsgemässem Gebrauch versteht sich) ähnlich hoch wie das Risiko, dass ein Wohnmobil im Schlaf abbrennt, weil sich der Diesel entzündet hat - und 5kg Diesel haben massivst mehr Brandlast als 5kg Stromer Akku. Millionenschaden durch Akkubrand Die lessons learnd enthalten spannenden Hinweise, die eigentliche Ursache wird hingegen nicht untersucht oder erwähnt. RE: Wie gefährlich sind Stromer-Akkus? - JM1374 - 24.08.2025 (22.08.2025, 13:15)marszh schrieb: Ist das Risiko wirklich so gross, gerade auch bei Stromer-Akkus? Nein, wenn man seinen Akku nicht mechanisch beschädigt und mit dem originalen Ladegerät lädt, kann man sich zu 100% sicher sein, dass der nie brennt. RE: Wie gefährlich sind Stromer-Akkus? - ST2-jsg - 24.08.2025 (24.08.2025, 12:04)JM1374 schrieb: ….kann man sich zu 100% sicher sein, dass der nie brennt. 100% Sicherheit gibt es nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Stromerakku unter normalen Betriebsbedingungen „durchgeht“ ist aber sehr, sehr klein. RE: Wie gefährlich sind Stromer-Akkus? - JM1374 - 24.08.2025 Natürlich gibt es keine 100%ige Sicherheit. Trotzdem muss man sich keine Sorgen machen, dass ein Stromerakku grundlos anfängt zu brennen. Gibt ja „Experten“ die einem raten seinen Akku nur beaufsichtigt aufzuladen. Da kann man auch dem Gras beim Wachsen zuschauen, ist ähnlich spannend. |