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Ernüchternder Umstieg von ST2 auf ST5
#5
(14.05.2024, 21:17)Paule74 schrieb: Dann frage ich mich natürlich, was bringt es, sich ein ST3 zu kaufen? Der Motor ist ein wenig schwächer und ansonsten ist es derselbe Rahmen wie beim ST5 und ebenfalls Ballonreifen.

Da hätte ich mir besser ein ST2 mit 983 W Akku kaufen können. Da bin ich den Marketingfuzzis aber mächtig auf den Leim gegangen.

Das heutige ST2 (Gates oder Pinion) ist nicht mehr mit "unseren" alten ST2 vergleichbar.
2015-2018 gab es zwei (drei) Stromer Bikes. Das schwächere ST1 und das starke ST2. Beim ST2 gab es noch das Spitzenmodell ST2s, was sich aber eher bei der Ausstattung als bei der Motorleistung vom ST2 unterscheidet.

Allein durch die größeren Reifen (27,5" vs. 26") braucht der Motor mehr Drehmoment für die gleiche Steigfähigkeit/Agiliät.
Auf dem Papier dürfte das ST3 eine ähnliche Vortriebskraft entwickeln wie ein altes ST2, nach deiner Erfahrung braucht es schon eher das ST5 oder ST7.
Die alten ST2 waren schon schwere Panzer, das ist mit den größeren Rädern nicht besser geworden.

Dein Bericht bewahrt mich davor, weiter mit einem ST3 oder ST5 zu liebäugeln, um die schmierige Kette endlich los zu werden. Ansonsten läuft mein ST2 eigentlich ganz gut, wenn man von gelegentlichen Überhitzungen des Motors an starken Steigungen absieht.

(14.05.2024, 20:44)olfener schrieb: Ein bisschen kann man ja die Agilität verbessern, in dem man den Drehmomentsensor mit etwas negativem Offset kalibriert. 
Diesen Tick konnte man auch beim alten ST2 schon anwenden um das letzte bisschen Leistung aus dem Motor zu kitzeln.
Im Servicemode funktioniert die Kalibrierung mit negativem Offset besonders gut, weil man dort sieht, wo man gerade ist.
Nach dem Winter musss ich das negative Offset mal etwas zurück nehmen, bei den wärmeren Temperaturen beginnt er auch ohne Pedalieren zu schieben.
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RE: Ernüchternder Umstieg von ST2 auf ST5 - von MarkusSi - 14.05.2024, 23:40

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