06.08.2024, 23:03
(06.08.2024, 15:08)olfener schrieb: Das ABS-System misst mit der geschltzten Scheibe am Vorderrad die Zeit für die Winkeländerung des Vorderrades und berechnet daraus die Drehzahl und die Drehzahländerung (= Verzögerung) des Vorderrades.
Sehe ich auch so; soll ein Hall-Sensor sein, der da werkelt und keine Lichtschranke.
Zitat:Auch bei einem extrem hohen Zug am Bremshebel wird eine parametrierte, maximale Verzögerung des Vorderrades nicht unterschritten (sofern das Rad nicht blickiert).
Das ist neu für mich! Bisher ging ich davon aus, dass das ABS die Bremsleistung nur noch bei Überschlagsgefahr reduziert, sonst aber die maximlae Verzögerung bis kurz vor dem Blockieren zulässt.
Zitat:Wird dieser Reibungsfaktor z.B. durch nasse Blätter auf der Fahrbahn unterschritten, blockiert das Rad, da das Bremsmoment an der Bremsscheibe nicht an die Fahrbahn abgegeben werden kann.
Das enspricht meinen Beobachtungen, siehe Bild: Das Vorderrad blockiert, während das Hinterrad dreht.
Zitat:Wenn man den Bremsvorgang genau beobachtet, (Durchbiegung der Gabel, Bremsgeräusche, Dauer der Bremskrafterhöhung beim langsamen Anziehen des Bremshebels), erkennt man einen Unterschied beim kräftigen Bremsen in der Ebene und dem kräftigen Bremsen auf Gefällestrecken. Auf Gefällestrecken erreicht man höhere Bremskräfte um die maximal vorgesehene Verzögerung zu erreichen.
Ein Durchbiegen der Gabel konnte ich nur bei den Carbongabeln beobachten, an den Starrgabeln nicht. Beim langsamen Anziehen des Bremshebels kam ich jeweils zum Stillstand, bevor das ABS aktiv wurde.
Um nun zu wiederholen, was Du gemacht hast, muss ich dazu den Bremshebel abrupt maximal ziehen oder mit zunehmender Kraft daran ziehen?

