24.05.2025, 12:01
(23.05.2025, 01:54)ST2-jsg schrieb: Der Bluetooth-Standard wurde primär für die Datenübertragung optimiert und war nicht speziell für hochpräzise Entfernungsmessungen ausgelegt. Das änderte sich erst ab Version 5.1. Mit BT 5.1 wurde das sogenannte Direction Finding oder Radio Direction Finding (RDF) eingeführt und die Probleme mit der Entfernungsmessungen und Näherungserkennung behoben.
Ich habe nicht nach Alltagsanwendungen gesucht, bei denen mit BT eine hochpräzise Entfernungsmessung gemacht wird.
Die Problematik, dass bei der Funkwellentriangulation nicht ein Punkt sondern ein Bereich ausgewiesen wird, ist seit dem 2. Weltkrieg bekannt. Am Boden wird das Problem noch verstärkt durch Hindernisse, welche die Funkwellen abschwächen oder reflektieren. Die gängigste Anwendung der Funkwellentriangulation ist die Ortung von Mobilgeräten. Da wird nicht dur die Distanz zum Mobilgerät ermittelt, sondern auch die Position, weil die eigenen Standorte bekannt sind. Das blaue Richtungstrichter auf Mobilkarten wird vom Kompass gemacht, hat demanch nichts mir Richtungsfindung zu tun.
Nur: Wie soll [font=Verdana]Funkwellentriangulation vom Mobilgerät aus funtionieren, wenn die Hypotenuse [/font]nur 10 cm lang ist?
Konklusion: Es gibt im Stromer keine Technik zur hochpräzisen Entfernungsmessung Stromer <-> Mobilgerät. Das BT-Ensprerren läuft wie seit immer über die Signalstärke.

