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Qual der Wahl - Welches Stromer?
#11
Thumbs Up 
Hallo Bluecat

"Der Rollwiderstand des ST3 (und dann natürlich auch des ST5) ist spürbar grösser als jeder eines ST2s. Alleine das sorgt für Mehrverbrauch. Weil die Räder nun 27½" Zoll sind, muss der Motor mehr Kraft aufwenden. Auch das sorgt für Mehrverbrauch. Aber dieser Mehrverbrauch ist in der Praxis nicht wirklich von Bedeutung."

Nach deinen Erklärungen scheint der Mehrverbauch durch die Laufräder in der Praxis dann aber doch eine Bedeutung zu haben, wenn es so deutlich ist wie Du beschreibst? Oder vermutest Du eine andere Ursache ? Oder check´ ich es immer noch nicht?

Danke auch für den Tipp mit dem Drehmomentsensor :-)
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#12
(12.02.2019, 20:25)Hannes Buskovic schrieb: @bigdean: soweit ich weiss haben 2017er noch das Problem dass 2020 das "2G" Netz abgestellt wird und man für einige hundert auf 3G aufrüsten muss?
Ich persönlich gehe davon aus, dass Stromer bei den Bikes die immer noch Garantie haben, die Umrüstung auch auf Garantie machen müssen, da sonst das Bike nicht mehr voll funktionsfähig wäre. 
Darum auch das ST2S, dass mit 3 Jahren Garantie daher kommt und wenn man die Stromer Assistance abschliesst, gibts noch ein Jahr Garantie drauf, daher habe ich für mein in 2017 gekauftes ST2S bis 2021 Garantie.

cu
Bigdean
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#13
>Es käme mir nicht im Traum in den Sinn, einen ungefederten Stromer in Originalausführung zu fahren. Das geht vielleicht auf perfekten Strassen, aber dort wo ich fahre, geht's rauer zu und her.

Das ist auch kein Wunder, falls Du das vom St2S her bewertest, andrer Stromer wie St1X sind ohne explizite Federelemente deutlich komfortabler, probier mal ein St1X (meine Wege sind leider auch kein glatter Babypopo...). Und das St2S ist ja vom Hersteller eigentich speziell als Sportgerät gedacht, das dann auf Komfort und schwerer umzurüsten ist ja "eigentlich" nicht sinvoll. Wenn Stromer eine vernünftige Politik bei Ausstattung und Aufpreisen hätte und man sich einfach jedes Basismodell mit jeder Ausstattung zusammenstellen könnte und nicht z.B. fürs Licht nur immer Topmodelle nehmen müsste oder ich der ich ohne Di2 möchte damit immer eben keine Topmodelle. Aber da können wir lange jammern...

> Ich würde die Di2 niemals mehr hergeben. Sehr präzise und kein Krauftaufwand. Keine Ahnung, wie man schneller schalten kann, als kurz einen Knopf zu drücken. Das musst du mir erklären ;o). Ob du mich stehen lassen würdest, wage ich auch zu bezweifeln, aber selbst wenn, spielt das für mich keine Rolle. Für mich zählt der Komfort wesentlich mehr, als auf der Fahrt ein paar Sekunden zu gewinnen.

Für mich widerrum ist nicht klar, was da beim Schalten großer Komfort sein soll und was da an ein paar Gramm Hand-/Fingerkraft schlechter sein soll. Di2 bei zwei Schaltwerken/mit vorderem Umwerfer lass ich mir gefallen, hab ich schon öfter am Rennrad gefahren, da gefällt mir die automatische sinnvolle/richtige Koordination mit dem vorderen Umwerfer gut, aber bei nur 1fach seh ich keinen Gewinn.
Bei mir ist die Schaltung z.B. mit Handschuhen derzeit nicht exakt zu schalten, rauf geht aufgrund des größeren/klareren Druckpunkts/Tasters noch, aber runter passiert oft mal nix und selbst ohne Handschuhe passiert es da oft, dass ich nicht einen sondern ungewollt zwei runterschalte oder zwei statt einem.
Liegt vielleicht auch noch an meiner Übung, aber beim den simplen Sti Hebel hab ich keine 5000km Engewöhnung gebraucht und da schalte ich selbst mit Fäustlingen immer exakt 1, 2 oder 3 Gänge rauf wie runter und weiß genau wo ich bin/wo es hingeht, auf 11000km noch keinen einzigen Verschalter gehabt.
Aber einigen wir uns darauf, weder ist mein Fall exemplarisch für Di2, noch muss es für jeden passen, weil es Dir gefällt, ok? ;-) Die Mehrheit mag Di2 sicher auch bei 1fach, aber ich bin nicht der einzige auf der Welt, der damit nicht ganz glücklich ist, daher am besten vor einem Kauf erst probieren.

>Evtl. würde mir auch eine 99er Mini reichen?

Kommt drauf an welche, die einfach eher nicht, wenn dann die Pro Version mit Fernlicht.


>Betreffend sehr bergig oder nicht sehr bergig: Habe nicht vor damit Alpenpässe zu fahren, Mittelgebirgsstrassen und zumeist ohne extreme Rampen würde ich sagen, bis ca max. 450hm am Stück zu 95 % der Strecken denke ich. Also ich denke extrem bergig ist das nicht?

Kommt auf Fahrergewicht und Steigungs-% an, mit einem alten St1 wäre das vielleicht schon eng geworden, mit den bei Deinem Gewicht vermutlich kein Problem, am Ende der Steigung wird der Motor sicher gut warm sein und spürbar weniger Unterstützug/wie Mittelmotor, bis dahin/in Summe also deutlich mehr. Nur wenn Du etliche solcher Rampen am Stück fährst wird der HM keinen Vorteil mehr bringen.

>Bin heute mal kurz ein Mittelmotor Rad gefahren, laut Verkäufer der schnellste Bosch Motor. Entweder ich hab die beiden kurz getesteten Stromer völlig übertrieben in Erinnerung

Hast Du nicht...
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#14
(12.02.2019, 22:33)Hannes Buskovic schrieb: Nach deinen Erklärungen scheint der Mehrverbauch durch die Laufräder in der Praxis dann aber doch eine Bedeutung zu haben, wenn es so deutlich ist wie Du beschreibst? Oder vermutest Du eine andere Ursache ?

Die Sache ist mehrschichtig.

Die grossen Räder und Pneu mit geringem Luftdruck verursachen vielleicht 10 % Mehrverbrauch (oder noch mehr oder weniger?), je nach Tempo.

Die andere Sache ist die Unterstüzungskurve. Weil sie am steilen Berg zu schwach ist (und es keine Stufe [4] mit Voller Kraft gibt), muss ich generell mit zu hohem Sensorsetting fahren. Das verursacht einen Mehrverbrauch von vielleicht 25%. Dieses Problem ist aber auf Nebenstrassen-Steigunen beschränkt, fällt also nicht bei allen Nutzungen ins Gewicht.
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#15
Was genau bewirkt das Sensor setting denn?


Viele Grüsse, Hannes
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#16
Hallo Hannes

Wenn der Drehmomentsensor sehr sensibel (hohe Stufe) eingestellt ist, geht sofort der Motor an, wenn du nur ein bisschen in die Pedale trittst. Wenn du ihn niedrig einstellst, musst du viel mehr selber treten, bevor der Motor einsetzt. Hohe Einstellung = schnelles, "bequemes" Fahren mit wenig Kraftaufwand, dafür deutlich höherer Batterieverbrauch. Niedrige Einstellung: Mehr Eigentleistung, weniger Batterieverbrauch.

Gruess, Ändu
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#17
^^wobei mein Vorredner sogar noch ein bisschen untertrieben hat. Wenn der Sensor auf Maximum steht dann brauchst du die Pedale quasi nur leicht antippen und der Motor macht schon Schub. Sparsam fahren ist mit der Einstellung extrem schwer , ich vergleiche dasnfahren damit immer mit einem Autofahrer der einen zu nervösen Gasfuß hat. Mein Sensor steht nur bei 70%, reicht mir vollkommen
Grüße
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#18
60-80% ist das üblich, wenn man mehr einstellt oder gar 100% empfinden, das die meisten als zu sensibel/zu nervös.
Wenn man zu wenig einstellt, hat man eine guten Mittelmotor-Simulator, unter 50% die Unterstützung dann etwa wie mit Bosch... ;-)
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#19
Also ich fahr bei meinem St1X immer mit 100 % Sensibilität, und finde, dass ich dennoch noch recht viel Eigenleistung für eine hohe Unterstützung bringen muss. Hängt aber vielleicht auch mit meinem geringen Körpergewicht zusammen. Fahre allerdings immer mit Unterstützungsstufe 2 und habe dort den Parameter Agilität etwas heruntergeregelt. Hat vermutlich einen ähnlichen Effekt wie die Empfindlichkeit des Sensors herunter zu regeln.
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#20
Ja, wenn Drehoment und Agilität in der App reduzierst, gleicht sich das mit höherer Sensoreinstellung in gewiessem Maße aus und umgekehrt. Aber probier mal Stufe drei, Drehoment und Agilität auf 100% und dazu Sensor auf 100% ist das schon recht komisch und Rad/Motor machen irgendwie gefühlt was sie wollen.
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