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Gute Nachricht aus Basel: Stromer-Gegner tritt ab
#1
Eine gute Nachricht für Basel:

Wie diverse Medien in den letzten Tagen meldeten, will der prominete Stromer-Gegner Hans-Peter Wessels (SP) sein Amt als Regierungsrat aufgeben.

Hans-Peter Wessels ist der typische Sesselkleber: Seit Februar 2009 leitet er das Bau- und Verkehrsdepartements. In seiner Amtszeit wurden in Basel eine Flut von Stromer-Hindernissen errichtet. Auf den ersten Blick erstaunt es, dass ausgerechnet ein Parteigänger der SP, der sich zu Wahlkampzwecken auch mit dem Velo ablichten liess, so viel Obstruktion betreibt.

Seine Hindernisse sind die tägliche Herausforderung für den umweltbewussten Stromer. Nach Möglichkeit ausweichen ist die beste Lösung, schliesslich ist der Stromer ein Top-E-Bike, mit dem ein Umweg nicht ins Gewicht fällt. Härter wird es, wenn keine Ausweichmöglochkeit besteht. Jetzt kommt der ultimatie Test für Charakterstärke: Soll ich bei Dauerrot einfach durchfahren? Soll ich bei (künstlichem) Stau aufs Trottoir ausweichen? Soll ich bei Blockade durch den ÖV zwischen den wartenden Passagieren Slalom fahren? Soll ich das Fahrverbot übersehen?

OK, in BRD ist die Situation noch härter - aber mehr echten Support für den einzig umweltfreundlichen Autoersatz wünsche ich mir seitens der Politk auch hier in Basel!


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#2
Ja, der Hampe hat in all den Jahren aus Basel ein verkehrstechnischer GroundZero gemacht. Leider wird sein Abgang kaum Verbesserung bringen. Bis dem seine ganze Entourage aus dem Verkehrsdepartement verschwunden ist wird es Jahre dauern. Und es ist zu befürchten, das auch nix besseres nach kommt. Bleibt nur die Stadt so gut es geht zu meiden.
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#3
Ich bin zwar nicht unbedingt jede Woche mit dem Velo in Basel unterwegs.... Aber: was ist denn so schlimm in Basel oder schlechter als in anderen grossen Städten der Schweiz?

Ich finde das Velowegnetz und die Markierungen grösstenteils voll ok soweit. Stadtverkehr ist doch immer irgendwie mühsam.
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#4
Für ausschliessliche Lokalmatadore mag das stimmen...

... vom Auto umsteigende Stromerfahrende erleben jedoch, was die ach so von sich überzeugten Verkehrsplaner und Gemeindearbeiter für Dilettanten sind...

Radwegmarkierungen weisse Schrift auf braunem Grund, ohne Voranzeigen, meist unbeleuchtet, falsch platziert, von Pflanzen überdeckt, neue Radwege in schlechter Qualität vom Strassenbauer akzeptiert...

Versuche mal nächtens von Bern nach Zürich oder Basel zu radeln... Mit einem Stromer durchaus im Bereich des Möglichen. Du wirst Irrfahrten am Laufmeter erfahren, dazu bei Geschwindigkeiten um und ab 35 km/h durchgeschüttelt, dass der Eindruck entsteht, Velowege bauen auf ehemaligen Römerpfade und geniessen daher historischen Substanzschutz.

Unsere Politiker sind leider nur all zu oft narzisstische Schaumschläger, welche sich gerne grün auf einem Velo abbilden lassen. Im Alltag geniessen sie lieber die Lobbypfründe, als echte Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Da existieren mit Stromer und Flyer zwei innovative Unternehmen in der Schweiz und unsere rückwärtsgewandten Volksfürsten/innen sind nicht in der Lage, diese im Stammesland proaktiv zu unterstützen und die Radwege, wie andernorts schon längst umgesetzt, wirklich und innovativ auch für s-Pedelec’s voranzutreiben.

Wie bei anderen Entwicklungen verschlafen wir die Zeichen der Zeit selbstgerecht und -gefällig aus einem vermeintlich sicheren Garten...

... die Zeit wird uns leider auch hier überrollen...
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#5
Berner Verkehrsdirektorin missachtet nicht nur eine rote Ampel sondern 2...
https://www.20min.ch/schweiz/bern/story/...n-24188116

Sie selbst ist auch nicht Fan davon... das wirft fragen auf?!

In Zürich und auch Schweizweit sind die Ampelsysteme durch Vollidioten implementiert worden, in den Kästen sind hochwertige und teure Siemens Simatic S7 verbaut,
wie kann es sein das öfters, wenn kein Fussgänger da ist, trotzdem der Fussgänger grün wird oder noch besser man kommt der grünen Ampel immer näher und dann wenn man auf dem 1 oder 2 Induktionsfeld geht sofort auf rot wechselt, oder noch besser der Bus schaltet alle Ampeln auf Rot....

Als Autofahrer ist mir das eigentlich sch**ssegal, Umwelttechnisch macht es null Sinn unnötig für 1 -2 min. zu stehen, obwohl niemand durch die Kreuzung durch will.
Als Velofahrer / E-Biker sch**sst es mich an, komplett die gewonnene Energie und Geschwindigkeit, wegen einer solchen Sch**sse, das mühsame anfahren nicht einmal sondern dutzend mal zu wiederholen.

Als Autofahrer drückt man auf dem Gas und man muss sonst nix machen, als Radler muss man sich wieder unnötig anstrengen um wieder auf top Speed zu kommen.

Bin kein Fan von "über rot fahren", aber an gewissen Kreuzungen macht es null Sinn anzuhalten, in der Stadt Zürich gibt es x solcher stellen.

Letztens bin ich auf dem Fussgänger / Veloweg (der Weg ist ca. 2m breit) gefahren, 100m vor mir war eine Frau mit Ihrem leinenlosen Hund unterwegs und neben ihr ein Mann mit Kinderwagen die entgegen kamen, sie hatten fast den ganzen weg besetzt.
Ich näherte mich immer näher und der Typ fängt die letzten ca. 40cm spalt zu schliessen, wir hatten Blickkontakt, ich bleib stur auf der Bahn und fuhr ca. 35km/h, beim vorbei fahren schrie er mich an, ich solle längsämer fahren.  Meine Antwort war nicht so freundlich, aber ich hab ihm gesagt er könne auch platzmachen.

Ich weiss nicht was den Leuten durch den Kopf geht, wenn man seinen Hund ohne Leine und ein Kinderwagen mit Kind gegen einen E-Biker einsetzt und vorallem einen
Veloweg versperrt, wo es gekennzeichnet ist als solches... naja...

Ich liebe die Fussgänger die aufs Veloweg, mit Kopfhörer, mit Blick nach unten auf Händy, die in der Mitte laufen oder zickzack oder auf einmal immer weiter nach links oder nach rechts laufen, die Müttern die ihres Kind 20m vor sich velo radeln oder trotti fahren lassen, Müttern die mit Kinderwagen nebeneinander laufen, die die Ihren Hund nicht an der Leine haben, die die zu zweit oder zu dritt den Wegversperren usw.

Angepöpelt habe ich bis jetzt niemand, ich bin kein Polizist, aber würde begrüssen, wenn unser Freund und Helfer auch auf dem E-Bike unterwegs wären und solche misstände korregieren, ggf. einen Händysünder / PS Protzer am Steuer rausnehmen, von denen gibt es leider zu viele, mit dem Velo wären Sie gut getarnt
 mit geeichten Speedcam vorne.
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#6
Hallo Roadcruiser

Solche von Dir beschriebenen alltäglichen Verkehrssituationen mit anderen Leuten können einen schonmal nerven, das kenne ich auch.

Jedoch finde ich, dass auch andere langsame Verkehrsteilnehmer auf entsprechend gemischten Rad/Gehwegen ihre Daseinsberechtigung haben. Und wenn sie halt mal nebeneinander ihre Kinderwägen schieben oder das Hundi frei rumrennt dann ist das halt mal so.

Meiner Meinung nach sollte man das nicht so streng sehen sondern akzeptieren, sich via Klingel bemerkbar machen und das Tempo halt mal für ein paar Sekunden reduzieren. Das gehört zum Verkehr nun mal dazu. Klar würden wir lieber möglichst ungehindert die komplette Strecke 48km/h fahren. Aber so läuft es halt eher selten bei unserem dichten Verkehr.

Gleichzeitig erwarten wir uns ja auch Rücksichtnahme durch grössere Verkehrsteilnehmer. Fehlende Rücksichtnahme könnte da auch zu einem negativen Kreislauf beitragen. Wenn Vati mit seinem Kind nach dem Spaziergang im dicken SUV zum Supermarkt fährt und auf der Veloweg-Spazierweg-Promenade gerade ein schlechtes Erlebnis mit Velofahrern hatte, wird ihn das nicht dazu motivieren mehr Rücksicht als gerade nötig auf die (uns) Zweiradler zu nehmen.

In diesem Sinne -keep calm-.

Viele Grüsse
Hannes
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#7
Mir macht’s Nix aus mal runter zu bremsen und dann wieder voll zu beschleunigen,dafür hab ich ja ein Stromer.

Grüsselis Jan
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#8
Auf meiner Pendlerstrecke 2x32km bin ich grundsätzlich freundlich und bedanke mich per Handzeichen auch für Selbstverständlichkeiten. Damit fahre ich bis jetzt gut.
Allerdings zischte gestern morgen um 6h ein Fuchs über die Fahrbahn, zum Glück wendete er gestresst vor meinem Vorderrad. Glück gehabt!
Die Vorteile mit dem Stromer überwiegen dermassen, dass ich verlangsamte Fahrt bei möglichen Gefahren in Kauf nehme. Bei den täglichen Staus die ich auf dem Veloweg - und Velostreifen überhole eine Lappalie.
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#9
Ich pflege da auch die ‚slow down, take it easy‘ Philosophie. Ich hätte es auf dem Trottoir auch nicht gern, wenn mir Velofahrer mit 40 um die Ohren zischen. Wo keine Leinenpflicht herrscht, erwarte ich auch nicht, dass angeleint wird und wenn Leute nebeneinander gehen ... dann halt. Die machen in aller Regel auch anstandslos Platz, wenn man sich frühzeitig bemerkbar macht. Gerade aber Ältere und Jüngere mit Blumenkohl/ Stöpseln in den Ohren hören einen schlecht kommen. Runterbremsen, sich frühzeitig mit Klingeln bemerkbar machen und freundlich grüssen find ich selbstverständlich. Wenn ich schnell fahren will / muss, weiche ich auf andere Routen oder Strasse aus oder vermeide Stosszeiten. Bremsen und wieder beschleunigen find ich grad mit Pedelec absolut kein Argument, da das echt nicht mit Anstrengung verbunden ist.
Ich gehöre häufig zu den zivilisiertesten Velofahrern - gerade im Stadtverkehr tuckere ich hinter den Fahrrädern hinterher, weil die Zweirad-Lemminge saugefährlich ausscheren, überholen, abbiegen ohne Handzeichen oder Blick zurück. Da ich dann auch am Rotlicht brav anhalte und sie dann eh wieder an mir vorbeiziehen, hab ich das Velofahrer im Stadtverkehr überholen grösstenteils aufgegeben :-)
Aber eben - mich hat’s auch mal mit 48km/h hingelegt (Selbstunfall mit unschuldiger Tramschiene), seither fahre ich nur noch so, dass mir das auch mit Fehlverhalten anderer nicht mehr passiert. Wenn ich den Hund vorm / im Rad hab, liege zuletzt ich am Boden - da kann ich mich noch lange drüber aufregen, dass der andere hätte anleinen sollen. @stanley - das passiert mir gelegentlich, da fahr ich mittlerweile auch sehr vorsichtig. Mir ist mal ein Dachs übern Weg gelaufen :-)
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#10
(15.11.2019, 11:23)Gustel Gaas schrieb: Leider wird sein Abgang kaum Verbesserung bringen. Bis dem seine ganze Entourage aus dem Verkehrsdepartement verschwunden ist wird es Jahre dauern.

Ja, leider werden die alten Rot-Grünen Seilschaften noch lange ihr Unwesen treiben :-(

Für Nicht-Basler scheint das Aussmas der Arroganz, wie er Stromer-Schikanen gebaut hat, nicht fassbar zu sein. Zeit für ein Beispiel:

Quartierstrasse; in gutem Zustand, breit, mässig Verkehr, kaum LKW aber ÖV-Buslinie, etliche Velos. Im Sommer ohne erkennbaren Grund Totalsanierung. Ich erwarte einen separaten Velostreifen oder ähnliches. Das wäre ein Verbesserung, wenngleich es auch ohne geht.

Nach Monaten des Bauens das Resultat: Die Strasse wurde schmaler! Vor dem oft genutzten Fussgägerstreifen wie gehabt ein Auto-Stau. Weil die Strsse nun knapp zum Kreuzen reicht, sind die Auto ganz rechts am Strassenrand. Vorbeifahren mit dem Stromer unmöglich. Überholen auch unmöglich, denn bei Gegenverkehr bleibt kein Platz. Also anhalten, zwei Autolängen vor, anhalten, eine Autolänge vor - bis der Fussgägerstreifen erreicht ist. Eine völlig unnötige, mühsame Prozedur. Soll ich es machen wie die Velos: Jetzt auf dem Trottoir vorbeifahren?
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