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Stromer Modelljahr 2022
#11
(26.09.2021, 16:17)bluecat schrieb:
(26.09.2021, 14:39)Qwurdi schrieb: Schade dass es beide Farben nicht für das ST3 geben wird.

Ab Werk gibt es auf Kundenwunsch jede Farbe. Die Frage ist eher, ob die Farbe Dir den Aufpreis Wert ist.

Danke für die Info, das wusste ich ja gar nicht. Was kostet das ungefähr?
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#12
(26.09.2021, 21:01)Qwurdi schrieb: Danke für die Info, das wusste ich ja gar nicht. Was kostet das ungefähr?

Prix sur demande - if you have to ask you can't afford it :-(

Stromer arbeitet mit einem Carrosserie Spritzwerk an der selben Strasse zusammen. Meist werden die Stromer Flotten von B2B Kunden in deren Firmenfarben lackiert. Aber auch Einzelstücke sind möglich. Dazu werden die betreffenden Teile der Montaglienie entnommen, was die Demontage des fertigen Stromers erspart. Die Art und die Anzahl der Teile haben ebenso Einfluss auf den Preis wie der Aufwand des Spitzwerks - stumpfe RAL-Farbe oder Métallisé mit Colour Changing Effekt. Abschliessend kommt der individuelle Aufbau des Stromers hinzu.

Was ist nun der Preis für einen goldenen ST5? Nun, ich vermute, er wird unter jenem der Abendgarderobe des Stargasts des ZFF liegen :-)


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#13
Sitzposition, Lenker und Vorbau

Weiter oben haben wir uns über den Einfluss der Rahmengeometrie unterhalten, der oftmals unterschätzt wird. Nun wenden wir uns dem Vorbau und dem Lenker zu.

Alles beginnt mit der richtigen Sitzposition: Im Sattel, das Bein fast vollständig durchgestreckt, wenn das Pedal ganz unten ist.

Diese Position bestimmt die Höhe des Sattels. Der kann folglich gleich hoch oder gar höher als der Lenker sein. Das Aufsteigen erfordert demnach etwas Übung und beim Stopp reicht der Fuss nicht bis zum Boden. Dafür wird Deine Kraft optimal auf das Pedal gebracht. Es versteht sich, dass Du mit dem Fussballen und nicht mit der Mitte des Fusses auf dem Pedal stehst.

Nun nach vorne beugen und den Lenker fassen. Diese Haltung, welche das Velofahrermotto "Nach oben Buckeln - nach unten Treten" reflektiert, ist die ideale Sitzposition. Der Vorteil ist, dass Lenkbewegungen rasch und präzise ausgeführt werden können und der Luftwiderstand geringer ist. Dadurch fährt sich der Stromer schnell, aber sparsam.

Zudem kann bei einen plötzlichen Hindernis - etwa ein unfermittelt auf die Fahrbahn tretender Fussgänger - rasch und ohne das Gleichgewicht zu verlieren (= ohne Selbstunfall) reagiert werden.

Die Nachteile sind die Kopfhaltung, die erforderlich ist, um nach vorne zu sehen und die Belastung der Handgelenke. Zum Einen durch das eigene Körpergewicht, zum Anderen durch Schläge aufgrund Fahrbahnunebenheiten. Zur Milderung muss eventuell eine Federgabel angeschafft werden.

Soweit die Situation mit der üblichen Konfiguration mit indirekter Lenkung.

Das Werk bietet auch kürzere und steiler Vorbauten an sowie geschwungene sowie gekröpfte Lenker. Dadurch erhöht sich die Position des Lenkers und er rückt näher an den Sattel. Dies erlaubt im Extremfall eine aufrechte Sitzposition, in der lediglich durch Handauflegen gelenkt wird.

Der Vorteil hier liegt in der Entlastung der Handgelenke und der Möglichkeit, einen Helm mit Vordach zu verwenden, da die Kopfhaltung jener beim aufrechten Gang entspricht. Der Nachteil ist, dass alle Schläge vollumfäglich auf die Wirbelsäule gehen. Eine Federgabel ist hier nutzlos, es ist die BodyFloat erforderlich. Der Lufwiderstand nimmt zu, somit auch der Verbrauch des Stromer.

Ein Nebeneffekt ist, dass die Lenkung direkter wird, im Extremfall sogar unmittelbar. Dies ist im Sportwagen gewünscht, am Stromer führt es zu einem nervöseren Lenkverhalten. Es wächst das Risiko, durch eine im Schreck zu stark ausgeführte Lenkbewegung einen Selbstunfall zu erleiden.


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