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LEVA-EU & der Faktor 4
#1
Ich werfe mal folgenden Link in die Runde.

https://leva-eu.com/case-study/leva-eus-...gislation/


"LEVA-EU’s plea for removing the legal bottlenecks on light electric vehicles has finally been heard and the ongoing TRL research, requested by the European Commission, creates a unique opportunity to prove the need for fundamental change."
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#2
Ist in Belgien bereits nationales Gesetz. Als ich diesen Sommer in Brüssel beim arbeiten war, habe ich auch mehr Speedpedelecs gesehen als irgendwo sonst. Kann man nur hoffen dass es sich europaweit durchsetzt.
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#3
(07.11.2021, 23:22)eweelz schrieb: Ich werfe mal folgenden Link in die Runde. 
https://leva-eu.com/case-study/leva-eus-...gislation/

Spannend in diesem Zusammenhang auch dieser Artikel von eurobike.com

S-PEDELECS - AB AUF DEN RADWEG!? ... u.a. DIE Diskussion in Deutschland... aber in umgekehrter Richtung auch in der Schweiz.

Ein Auszug: 

„Vor allem die rechtlichen Rahmenbedingungen verhindern eine Verbreitung des S-Pedelecs in Deutschland. Solange Themen wie die Radwegbenutzung durch die schnellen E-Bikes und die Fragen rund um die Helmpflicht nicht gelöst sind, wird sich das S-Pedelec nicht durchsetzen können“. 

Im November 2019 eröffnete in Tübingen der erste Radweg in Deutschland, der mit S-Pedelecs befahren werden darf. Das Zusatzzeichen „S-Pedelec frei“ wurde im Einvernehmen mit der Landesregierung von Baden-Württemberg eingerichtet. Die Regelung wird geduldet, ist aber nicht offiziell... 

...Denkbar wären aus seiner Sicht Geschwindigkeitslimits für S-Pedelecs wie in Tübingen praktiziert, sowie eine Harmonisierung der innerstädtischen Regelgeschwindigkeit. Ein Problem dabei: Das S-Pedelec wird in das bestehende Korsett an Fahrzeugkategorien gequetscht, ohne auf die genauen Bedürfnisse einzugehen. Aktuell wird deshalb auf europäischer Ebene durch die Leva-EU der Versuch unternommen, ein Typisierungsverfahren für S-Pedelecs mit eigenen Regeln zu erarbeiten.


In der Schweiz entwickelt sich hingegen die Diskussion exakt in die Gegenrichtung. So sprechen Kommunalpolitiker davon, dass die starke Zunahme an S-Pedelecs den urbanen Verkehr vor Probleme stelle. Durch die teilweise hohen Geschwindigkeitsunterschiede zu Radfahrern und Fußgängern würde das Unfallrisiko steigen. Die Radwegebenutzung für S-Pedelecs soll verboten bzw. eingeschränkt werden. „Sicherheit ist auch eine Frage der Rücksichtnahme und Toleranz im Verkehr. Wer verantwortungsbewusst auf dem S-Pedelec unterwegs ist, passt die Geschwindigkeit den Gegebenheiten an“, verweist Anja Knaus, Pressesprecherin beim E-Bike-Pionier Flyer. Die Räder können zwar bis 45 km/h unterstützen, aber in der Regel fährt man in vielen Situationen langsamer. Hinzu kommt, dass der Motor nur maximal das Vierfache der Beinkraft mit einbringen darf. **

und ergänzend in SAZ|bike mit Stromerbezug: Radwegverbote und ziviler Ungehorsam

Während des Symposiums bestätigte Jakob Luksch, CEO von Stromer, dass die angepasste Verkehrsordnung ein entscheidendes Element für den belgischen Erfolg von Speed-Pedelecs ist. In anderen Ländern sind Speed-Pedelecs auf Radwegen verboten und müssen auf der Straße verwendet werden. Wenn diese Speed-Pedelecs mit einem 350-W-Motor durchschnittlich nur 30 bis 35 km/h bewältigen können, ist dies ein besonders gefährlicher Geschwindigkeitsunterschied zu den Autos und Lastwagen. Das erkläre den zivilen Ungehorsam einiger Speed-Pedelec-Fahrer in den Niederlanden: Wenn sie den Radweg sicherer finden, nehmen sie das Nummernschild einfach ab.

** (@Hannes)
   
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#4
Die Niederländer sind echt gut :-))

Ich habe hier auf dem Land eher Probleme auf den Landstraßen. Wenn an mir, selbst bei Tempo 45km/h, ein PKW oder noch schlimmer ein LKW mit 100km/h vorbei rauscht, dann ist die Gefahr wesentlich größer als wenn ich auf Radweg fahre. Meisten sieht die Realität auch noch anders aus, da ich langsamer fahre und die PKW/LKWs schneller und ich stattdessen rücksichtsvoll auf einem leeren Radweg fahre würde.

Schön wäre es, wenn ich auf den Feldwegen fahren dürfte, Also da, wo auch Traktoren und Bauern in PKWs zu ihren Feldern, Jägern zu ihren Hochsitzen fahren.
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#5
ST2-jsg schrieb:** (@Hannes)

Hallo ST2-jsg

Ja, das habe ich auch gelesen. Ist jedoch nur eine Wiedergabe, nicht die Quelle. :-)
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#6
(08.11.2021, 09:09)Landei schrieb: Die Niederländer sind echt gut :-))

Ich habe hier auf dem Land eher Probleme auf den Landstraßen. Wenn an mir, selbst bei Tempo 45km/h, ein PKW oder noch schlimmer ein LKW mit 100km/h vorbei rauscht, dann ist die Gefahr wesentlich größer als wenn ich auf Radweg fahre. Meisten sieht die Realität auch noch anders aus, da ich langsamer fahre und die PKW/LKWs schneller und ich stattdessen rücksichtsvoll auf einem leeren Radweg fahre würde.

Schön wäre es, wenn ich auf den Feldwegen fahren dürfte, Also da, wo auch Traktoren und Bauern in PKWs zu ihren Feldern, Jägern zu ihren Hochsitzen fahren.

Moin Landei, die Gefahren in D auf Landstraßen und mehrspurigen Straßen in der Stadt kennen meine Frau und ich gut. Wir haben uns seit vielen Jahren angewöhnt, wo immer möglich bei gefährlichen Passagen auf den Radweg auszuweichen. Und wir nehmen durchaus auch manchen Feldweg in Anspruch. Bei Begegnung mit Dritten reduzieren wir die Geschwindigkeit und haben so noch nie Probleme gehabt, sind noch nie angesprochen worden. Die Verkehrswacht hat uns zwar schon mal langsam überholt und beäugt aber noch nie ermahnt. So gesehen fahren wir auch durch deutsche Lande fröhlich mit unseren Stromern und mit Kennzeichen.  Angel Trotzdem hoffen wir natürlich auch auf einen besseren gesetzlichen Rahmen.
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#7
(08.11.2021, 10:07)Hannes Buskovic schrieb:
ST2-jsg schrieb:** (@Hannes)

Hallo ST2-jsg

Ja, das habe ich auch gelesen. Ist jedoch nur eine Wiedergabe, nicht die Quelle. :-)

Die Quelle sollte gemäss dieser (aber auch anderer "Abschriften" im Internet zufolge) die zitierte EU-Verordnung Nr. 168/2013 sein. Diese enthält aber keinerlei solche Formulierungen. Es scheint als ob man einem Gespenst hinterherläuft. In der Schweiz gelten nochmals andere Vorschriften wie u.a. auch Stromer im publizierten Vergleich der verschiedenen länderspezifischen Regeln darlegt. Auch hier ist aber kein Hinweis zu finden. 

Bleibt also weiterhin die Frage: Woher kommt diese oft zitierte Aussage? Oder ist es wirklich eine Novelle, also Erzählung, wie in besagten "Fundstellen" (z.B. 1234,) auch erwähnt :-)
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#8
Es müsste was neueres sein von 2016/2017 wo das drin zu finden wäre - eventuell! :-)
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#9
(08.11.2021, 16:00)Hannes Buskovic schrieb: Es müsste was neueres sein von 2016/2017 wo das drin zu finden wäre - eventuell! :-)

Die wurde zwar 2013 erstellt, hatte aber erst Gültigkeit ab 2017: > 

NEU ab 01.01.2017: Nach der neuen EU-Typengenehmigung (EU-Verordnung Nr. 168/2013), die ab Anfang 2017 gilt und die alte Verordnung 2002/24/EG aufhebt...
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#10
(08.11.2021, 17:45)ST2-jsg schrieb: NEU ab 01.01.2017: Nach der neuen EU-Typengenehmigung (EU-Verordnung Nr. 168/2013), die ab Anfang 2017 gilt und die alte Verordnung 2002/24/EG aufhebt...

Natürlich würde es micht freuen, wenn es Dir gelingt, ein juristisch verbindliches Dokument zu finden, welches den "Faktor 4" vorschreibt Big Grin .

Nebenan übe ich ja bereits am indirekten Beweis: Wenn die Regelung nicht existiert, sollte es auch zugelassene 45er mit mehr als 1kW Motorleitung geben. Die unten angefügte Tabelle "Verzeichnis der Hersteller und Typen der zwei-, drei- und leichten vierrädrigen Kraftfahrzeuge(Klasse L) Stand: 15. Februar 2021 SV 4.1" enthält alle Fz vom Typ L1e-B (das sind die 45er) und deren Nennleistung in kW.

Die Stromer sind nicht enthalten, da sie nicht in der BRD zugelassen wurden.

Ich habe in der Tabelle nach "M1-Sporttechnik" gesucht und 6 Treffer gefunden, 3 davon nach der aktuellen Kategorie. Es ist immer 1kW angegeben, wohl weil auf einen Ganzzahligen Wert gerundet ist.

Findet jemand ein L1e-B mit mehr als 1kW Nennleistung?


Angehängte Dateien
.pdf   Verzeichnis der Hersteller und Typen E Bike.pdf (Größe: 1.68 MB / Downloads: 44)
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