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ST3 Akku Ladung begrenzen
#1
Guten Tag
 
Fahre seit drei Jahren einen ST3 und bin aktuell auf 13`000 km.
Leider hat der Akku BQ 814 merklich nachgelassen.
Ich habe mir jetzt den BQ 983 zugelegt.

Bekanntlich ist es für den Akku besser, die Ladung auf 70-80% zu Begrenzen.
Dies habe ich bis jetzt mit einem Timer gemacht, der mich erinnert die Ladung zu beenden.
Diese Methode war aber nicht immer erfolgreich.

Nun möchte ich die Ladung automatisieren.
Dazu habe ich die Stomaufnahme vom Ladegerät CR246 primärseitig (230V) erfasst.
(Anbei die Aufzeichnung).
Und siehe da, eine Rampe die man detektieren kann um die gewünschten
Ausschaltzeit zu bestimmen.
 
Die Unterbrüche der Messung, zeigen die Ladung in 10% Schritten. (Anzeige Display Stromer)
 
Was haltet Ihr von dieser Idee?
und wie macht Ihr das mit dem Laden?


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#2
Akkuladefragen werden schnell zu "Glaubensfragen".....die einen halten sie für zielführend, die anderen weniger und kaufen dann eben etwas früher einen neuen - zugegebnermaßen bei Stromer exorbitant teuren - Akku...!

Ich persönlich schiebe die Anschaffung von resourceverbrauchenden sowie Umwelt und Mitmenschen "belastende" Materialien auch gerne hinaus und lade deshalb (fast immer) mit dem CR65 .

Das lädt ungefähr 5% meines Stromers in ca. 1 Stunde. Damit kann ich, wenn ich es z.B. nachts machen will, meiner Zeitschaltuhr einen entsprechenden "Auftrag" geben.

(alle ca. 2 -3 Monate wird mit dem CR245 mal vollgeladen und balanciert)
((mein ST2s hat nach 5 Jahren noch einen SoH von 96 % - Stand 01.2023))

((( oder natürlich die "Extenderlösung"...!!!! Diese kommt für mich leider wegen der "Ästhetik" überhaupt nicht in Frage)))
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#3
(25.03.2023, 09:52)Volta schrieb: Und siehe da, eine Rampe die man detektieren kann um die gewünschten
Ausschaltzeit zu bestimmen.

Die Grafik zeigt geradezu vorbildlich das CC - CV Ladeprinzip!

Zuerst wird CC geladen, also Laden mit maximalem Ladestrom, was etwa 4.5A sind. Bei etwa 80% Ladestand wird auf CV umgestellt. Nun bestimmt die Spannung des Akku die Höhe des Ladestroms mit dem Ziel, möglichst sanft bei 100% anzukommen.

Da "100%" kein fester Wert ist, ist auch das Ende immer anders.

Der Integral (AUC) von CV ist immer gleich, der von CC hängt vom Startpunkt ab. Es läst sich daher berechnen, nach wieviel Zeit das Ladegerät umschalten wird.


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#4
Ich lade in der Regel auch im Bereich 20-30% nach und dann bis etwa 70-80% auf und steure diese über eine schaltbare Steckdose, die in der heimatomatisierung hängt. In diesem YouTube Video hat jemand es noch genialer umgesetzt.
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#5
(25.03.2023, 09:52)Volta schrieb: Nun möchte ich die Ladung automatisieren.
Dazu habe ich die Stomaufnahme vom Ladegerät CR246 primärseitig (230V) erfasst.
(Anbei die Aufzeichnung).
Und siehe da, eine Rampe die man detektieren kann um die gewünschten
Ausschaltzeit zu bestimmen.
 
Die Unterbrüche der Messung, zeigen die Ladung in 10% Schritten. (Anzeige Display Stromer)
 
Was haltet Ihr von dieser Idee?
und wie macht Ihr das mit dem Laden?
Ich halte viel von dieser Idee und lade selbst auch nur bis ca. 80%.
Auf der Arbeit lade ich von der Ankunft bis zur Mittagspause. Das passt dann (mit Extender) für Ladung bis 85%.
Zuhause habe ich eine (Kleinsteuerung) Siemens Logo, die mit einem S0 Zähler die aktuelle Leistung ermittelt und dann passend abschaltet. Die kann auch Zeitschaltuhr "spielen" oder die Überschuss-Leistung der Photovoltaik-Anlage mit berücksichtigen.
Ist insgesamt eher eine "Elektriker Lösung".

Im Pedelecforum wurde die "Schonladung bis 80%" mehrfach thematisiert. Dort wurden Lösungen mit smarten Steckdosen-Zwischensteckern vorgestellt. Unter anderem mit Fritz DECT oder einer "LEDVANCE schaltbaren Steckdose mit Leistungsmessung".
Wenn du auf Pedelecforum.de mal nach "LEDVANCE" oder Fritz!DECT suchst, wirst du fündig.

(25.03.2023, 10:22)Strom-an schrieb: Das lädt ungefähr 5% meines Stromers in ca. 1 Stunde. Damit kann ich, wenn ich es z.B. nachts machen will, meiner Zeitschaltuhr einen entsprechenden "Auftrag" geben.

(alle ca. 2 -3 Monate wird mit dem CR245 mal vollgeladen und balanciert)
((mein ST2s hat nach 5 Jahren noch einen SoH von 96 % - Stand 01.2023))

Cool, wieviele km hast du in der Zeit gefahren?
Mein ST2 hatte nach 10.000km auch noch einen SOH von 96%. Habe jetzt 15.000km und muss demnächst nochmal fragen.
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#6
(25.03.2023, 09:52)Volta schrieb: Bekanntlich ist es für den Akku besser, die Ladung auf 70-80% zu Begrenzen.

 
Was haltet Ihr von dieser Idee?
und wie macht Ihr das mit dem Laden?

Kommt darauf an wie lange der Akku voll geladen bleibt. Wer kurz nach Ladeende den Akku wieder entlädt, sprich mit dem Rad fährt, kann ruhig auf 100% laden. Um eine spürbare Alterung bei Nichtbenutzung zu erzeugen, muss man den Akku schon wochenlang voll geladen an einem warmen Platz liegen lassen. 

Die schnelle Alterung der Stromerakkus kommt von der hohen Belastung beim Fahren. Der Motor zieht bei Volllast ca. 5A aus jeder Zelle. Wer seinen Akku lange nutzen möchte, sollte den Sensor nicht auf 100% stellen und auch öfter mal in Stufe 2 fahren. Oder aber man schaltet einen zweiten Akku parallel und verringert so die Last pro Zelle.
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#7
[/quote]
Cool, wieviele km hast du in der Zeit gefahren?
Mein ST2 hatte nach 10.000km auch noch einen SOH von 96%. Habe jetzt 15.000km und muss demnächst nochmal fragen.
[/quote]

Es sind jetzt in fast genau einem Jahr ziemlich genau 4000km hinzugekommen!
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#8
Die Ladungsbegrenzung kann man sehr einfach über einen Schaltaktor mit Leistungsmessung "Shelly Plus 1PM" steuern, indem man eine Szene erstellt bei der zB unter 100W Leistung die Ladung unterbrochen wird. Kostenpunkt ca. 25.- CHF
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#9
(25.03.2023, 21:45)faza schrieb: Die Ladungsbegrenzung kann man sehr einfach über einen Schaltaktor mit Leistungsmessung "Shelly Plus 1PM" steuern, indem man eine Szene erstellt bei der zB unter 100W Leistung die Ladung unterbrochen wird. Kostenpunkt ca. 25.- CHF

Um die 85% (bei mir) zu erreichen, ist ein abschalten basierend auf der ansteigenden Leistung notwendig. Die CV Ladephase (in der die Leistung zurück geht) wird erst später erreicht.
Das ist wichtig, weil nicht alle Schaltaktoren/Schaltmesssteckdosen beide Varianten (Schalthandlung bei ansteigender Leistung / Schalthandlung bei fallender Leistung) beherrschen.
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#10
(26.03.2023, 00:56)MarkusSi schrieb:
(25.03.2023, 21:45)faza schrieb: Die Ladungsbegrenzung kann man sehr einfach über einen Schaltaktor mit Leistungsmessung "Shelly Plus 1PM" steuern, indem man eine Szene erstellt bei der zB unter 100W Leistung die Ladung unterbrochen wird. Kostenpunkt ca. 25.- CHF

Um die 85% (bei mir) zu erreichen, ist ein abschalten basierend auf der ansteigenden Leistung notwendig. Die CV Ladephase (in der die Leistung zurück geht) wird erst später erreicht.
Das ist wichtig, weil nicht alle Schaltaktoren/Schaltmesssteckdosen beide Varianten (Schalthandlung bei ansteigender Leistung / Schalthandlung bei fallender Leistung) beherrschen.

Der Shelly kann sowohl bei steigenden wie auch bei fallenden Leistungen schalten.
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