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Angehupt werden bei voller Fahrt
#11
In der Schweiz haben wir den Vorteil, dass bei vorhandenen Radwegen dieser auch mit einem S-Pedelec benützt werden kann (und muss).

An vielen Orten gibt es brauchbare Radwege entlang oder in der Nähe von Hauptstrassen ausserorts.
Manchmal aber auch unbrauchbare.

Ich versuche es zu vermeiden, auf Hauptstrassen ausserorts unterwegs sein zu müssen.

Bin öfters in Zürich in der Stadt unterwegs und wenn es "problematische" Autos gibt, sind es meistens Leute die wohl selten in der Stadt sind (Kennzeichen von anderen Kantonen).
In Zürich und in der Schweiz allgemein ist die Akzeptanz von S-Pedelecs insbesondere innerorts relativ gut und es gibt nur selten brenzlige Überholmanöver oder Angehupe.

Ausserorts ist es aber unangenehm, wenn Autos hinter einem blockiert werden und ich bezweifle, dass eine Mehrabstandsregel viel bringt - ich bin jeweils froh, wenn ein "blockierter" PW hinter mir endlich vorbeiziehen kann und fahre auch soweit sicher möglich am rechten Rand...
[+] 1 user Likes speed85's post
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#12
Doch eine Abstandsregelung mit der entsprechend hohen Strafe bei nicht Einhaltung bringt schon sehr viel. Das merke ich immer sobald ich in Frankreich oder Spanien mit dem Radel unterwegs bin. Dort wird das Überholmanöver erst durchgeführt wenn dermassen viel Platz ist das es mir als Radler teilweise schon unangenehm ist. Selbst wenn ich per Handzeichen ihm signalisiere das er vorbei kann machen sie es nicht.
Grüsselis Jan
[+] 1 user Likes kawajan's post
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#13
Ist das kein Tourismuseffekt? Also falls du als Radtourist erkennbar bist, folgt evtl. eine bevorzugte Behandlung.
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#14
Nein das ist schönerweise nicht so ,es werden alle Radler so behandelt . Fahre ja auch in F und E oft auch ohne eibke und ohne Turi Gepäck oder sonstiges rum .
Grüsselis Jan
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#15
(26.05.2024, 17:32)fuemm63 schrieb: Hallo Stromer Gemeinde Smile

ich wurde auch schon mehrfach angehupt und wüsst gestikulierend beschimpft.
Solche „Deppen“Versuche ich, wenn möglich , beider nächsten Ampel zur Rede zu stellen.
Versuche dann dem Autofahrer zu erklären das ich auf der Straße sogar fahren muss und ich keinen Radweg benutzen darf.
Zudem  habe ich ja auch ein Kennzeichen dran.
Leider  sind die hupenden Autofahrer sehr uneinsichtig.

Grüße aus der Grafschaft 


 Liebe Stromer-Community

 
Am Pfingstmontag-Nachmittag wurde ich von einem Jaguar F-Type bei 45 km/h auf einer Aargauer Landstrasse völlig unerwartet direkt während des Überholens angehupt. Den Grund weiss ich nicht, da ich vorschriftsgemäss so weit wie möglich rechts auf der Fahrbahn unterwegs war. Vielleicht störte ihn einfach, dass er wegen mir und der dort durchgezogenen Sicherheitslinie abbremsen musste (erlaubte Geschwindigkeit 70 km/h) oder bereits vorher, ca. 200 Meter hinter mir, zwei E-Bike-Fahrer hat überholen müssen.
 
Ich bin seit 2018 total 16'000 km auf Stromern unterwegs (aktuell ST3) und habe unverhofftes Hupen von PKWs 3x mal erlebt, jedes Mal mit einem Schrecken, aber dieses Mal ging's wirklich ans Lebendige... Wenn ich im Schrecken die Fahrkontrolle verloren hätte, wäre ich mit 45 km/h in die rechte Leitplanke oder darüber hinweg gerauscht. Wie ich dann ausgesehen hätte, will ich mir nach meinen Selbstunfällen bei tieferen Geschwindigkeiten gar nicht vorstellen. In der ganzen Aufregung habe ich das Handy zu spät eingesetzt, meine Filmaufnahme ist zu verwackelt, als dass man das Kennzeichen identifizieren könnte.
 
Am Tag darauf war ich bei der Kantonspolizei, die sehr ernst auf meinen Bericht einging. Solange ich aber weder das Kennzeichen noch den Fahrer identifizieren kann, können sie den Fall protokollieren, aber eine Anzeige gegen unbekannt habe keinen Aussicht auf Erfolg. Ich habe dann auf die Anzeige verzichtet. (Übrigens wäre mein Handyfilmen während der Fahrt auch als Verkehrsverstoss gelten, meinte der Kapo.)

Nun mein Anliegen:
 
  • Habt ihr auch Ähnliches mit hupenden PKWs erlebt?
  • Wie seid ihr damit umgegangen?
  • Gibt es Leute in der Community, die auch erfolgreiche Anzeigen machen konnten?

Ich finde das Hupen bzw. unerwartete Angehuptwerden aus grosser Nähe als einen völlig gedanken- und rücksichtslosen Angriff auf das Leben von Bikern.

Herzlichen Dank Heart
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#16
Autofahrer erziehen - wie naiv. Unsere Stromer sehen nun mal für den Autofahrer aus wie ein Fahrrad. Da wird nicht darüber nachgedacht, dass das ggf. ein S-Pedelec ist und zumindest in D auf der Straße fahren muss. Ich fahre dort, wo mir keiner auf
den Sack geht und mich ggf. in Gefahr bringt. Mal Radweg, mal Straße - wie es eben gerade passt. Ich bin am Ende derjenige,
der im Krankenhaus landet - ob Schuld oder nicht. Das ist unser gemeinsames Speed-Schicksal. Gute Fahrt allerseits!
[+] 6 users Like Axel-RD's post
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#17
Ich habe nun 10.000 Stromer-km in zwei Jahren in Norddeutschland zurück gelegt und werde bestimmt wöchentlich angehupt. Ab und zu wird mir aus offenem Fenster irgendwas zugerufen, was ich aber aufgrund des Fahrtwindes, der Helmpolster und In-Ear-Kopfhörer mit moderat lauter Musik oder Hörbuch meistens nicht richtig verstehe. Juckt mich mittlerweile auch nicht mehr wirklich. Ich hupe meistens zurück, um auf deren Fehler hinzuweisen und zu zeigen, dass ich kein Fahrrad fahre, sondern ein Leichtkraftrad. Je nach Stimmung gibt es einen Daumen nach oben oder nach unten oder ich grüße, aber emotional werde ich dabei mittlerweile nicht mehr.
Nur in Situationen, wo ich z.B. absichtlich sehr schnell und sehr knapp überholt werde und ich davon ausgehen muss, dass mich jemand bewusst in Gefahr bringt, hole ich den Stinkefinger raus und würde es da auch auf eine Konfontation ankommen lassen. Eine Kamera habe ich nicht, da solche Situationen zum Glück bisher erst 2-3 mal vorgekommen sind und sich der Aufwand für mich nicht lohnen würde.
Meine Strecke geht hauptsächlich über Landstraßen ohne Radweg (70 oder 100 km/h) und Dörfer mit mittlerem Verkehrsaufkommen. Die gefährlichen Situationen kommen hauptsächlich auf einer Landstraße mit 100 km/h und hohem Verkehrsaufkommen vor, bei der ein Fußgängerweg (Fahrrad frei) daneben entlang läuft. An der Stelle hat mir sogar die Polizei, die dort eine Panne abgesichert hat, schon einmal zugerufen ich solle den "Radweg" benutzen, was natürlich nicht erlaubt wäre. Außerdem gibt es innerorts manchmal Stress, wenn ich nicht den Fahrradschutzstreifen benutze.
Ich fahre grundsätzlich etwa mittig oder da, wo der rechte Reifen eines PKWs sein würde, um auf Straßenschäden oder enges Überholen evtl. noch reagieren zu können. Ich blicke viel in den Rückspiegel und winke auch mal PKWs vorbei, wenn die hinter mir schnell ankommen und noch nicht in die freie Kurve einsehen können.

Ich glaube, der beste Tipp, den ich geben kann, um beim angehupt werden, ruhig zu bleiben, ist tatsächlich der "Gehörschutz". Ich trage unter einem Abus Pedelec 2.0 die In-Ear Kopfhörer Teufel Real Blue. Die sind mit Bluetooth, lassen sich aber trotz der Ohrpolster des Helmes wegen der Steuerung am Kabel (auch mit Handschuhen) gut bedienen. Trotz Beschallung höre ich den Verkehr ausreichend gut, um Fahrzeuge wahrzunehmen und angehupt werden, kann gut verkraftet werden.
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