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Stromer Alternativen?
...vielleicht hat Matto auch schon den neuen Stromer beschrieben, der auf der Velofollies für Januar 2027 angekündigt wurde? ST4, 6 oder gleich ST8? Cool
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(22.02.2026, 15:46)Matto schrieb: Ich habe seit vielen Jahren Stromer, aktuell den ST-7. Ich fahre oft lange Strecken zum Pendeln (über 50 km pro Weg) und dies auch nachts und in unbekanntem Gebiet und mehrere tausend Km pro Jahr. Ich mache auch einen Wocheneinkauf damit. Der Twinner ist leider ein weiteres Beispiel dafür, dass Hersteller meinen, sie wissen, was potentielle Kunden wirklich wollen – ohne diese zu fragen. (Stromer ist ein klassisches Beispiel dafür – nicht an Feedback interessiert, nicht erreichbar). Das e-Bike ist für mich ein reines Verkehrsmittel für Temperaturen ab 10 Grad. Es muss stark, sicher, bequem, praktisch und vor allem schnell sein. Das Twinner mag einen innovativen Motor und einen starken Akku haben – schön. Aber das reicht bei weitem nicht, dass ich auch nur eine Testfahrt damit buchen würde. Mein nächstes e-Bike muss folgendes haben:
1. vollgefedert sein (schon mal frische Himbeeren in einer Ortliebtasche seitlich am Stromer transportiert?)
2. Ein integriertes Display mit Google Maps oder noch besser SwissTopo 1:50‘000 Karte
3. Blinker vorne und hinten (ohne = lebensgefährlich nachts)
4. Es muss 50 km/h schnell sein und zwar im Dauerbetrieb (und wenn ich dafür eine weisse Nummer brauche, egal)
5. Es muss leichte, ihren Zweck erfüllende Schutzbleche haben.
6. Der Gepäckträger muss erlauben, dass je 1 Ortliebtasche seitlich und ein Korb darauf montiert werden können.
7. Der Rahmen muss aus Karbon sein (ST7 ist zu schwer)
8. ABS, Piniongetriebe und Schaltung wie ST7 – perfekt.
9. Bessere Reifen als die Platten-abfälligen Originale des ST-7 – unbrauchbar, gefährlich – selber erlebt.
10. Bessere Rückspiegel als Original ST7 – unbrauchbar.
11. Einen verstellbaren Vorbau.
12. Kosten: zweitrangig – gutes Leasingangebot wie beim Auto reicht, dann kann sich das jeder leisten, der es ernst meint mit Umstieg vom Auto.
13. Motor geräuschlos (wie ST7) ob Mitte oder hinten – egal.
14. Riemenantrieb = selbstverständlich (perfekt am ST7)
15. Das Design sollte nicht wie beim Twinner an ein Oma-Fahrrad erinnern – ein Desaster.

Falls ein Hersteller so etwas bietet – ich bin dabei. Sofort. Oder: wer ist bereit, mit mir ein start-up zu gründen und wir bauen es selber?

Das sind ja mehr als drei Dinge auf einmal!  

50kmh - dann kauf dir n Motorrad - ich finde 45 zwar auch hinderlich aber das sind blöde Normen aus der Eurozone. Da müsste man das in Brüssel mal angehen. 

Ich fahre nur das ST2 mit Gates und habe für meinen Gepäckträge aus Holz einen aufbau für eine Motorradtasche gebaut um auch auf Reisen etwas mehr Gepäck zu nehmen. Generell wäre hier ein Gepäckträger der den Ortlieb mehr Halt bietet schon sehr angenehm.
· Vollfederung - ich weiß nicht. Mir reicht die hintere Sattelfederung - was ich misse ist eine vordere Federung.  
· Blinker ist ein gutes Stichwort. Die fehlen bei den Teilen komplett!  
· Größeren Akku muss nicht zwingend sein, aber einen der länger hält und man schneller laden kann. Gerne auch mit einem Ladegerät, wo beide Kabel trennbar sind - was bei Reisen die Handhabung einfacher macht. 
· Ich wünsche mir auch die Aufnahme von Taschen an der vorderen Gabel - das wäre schon ganz nett da auch Gepäck unterbringen zu können - zwecks optimaleren Gewichtsverteilung.
· Ein effizienterer Motor wäre auch schon sehr gut - was Twinner da entwickelt hat ist schon innovativ. 
· Eine integrierte Karte muss ich nicht haben - ich will selbst entscheiden, welches Navigationssystem ich nutzen möchte. Mit wäre es wichtig, dass das Lenkrad nicht so zugebaut ist wie beim ST5 und ST7.  Ich hätte hier gern einen offenen lenkrad weil dieser mehr Freiheiten für Anpassungen erlaubt wie z.B. Inner Barends.  
· Heckmotor ist auf Langstrecke besser als Mittelmotor. 

Wenn du aber sowas baust und es dann auch einfach zu warten ist - ich wäre dabei.
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(22.02.2026, 15:46)Matto schrieb: 8. ABS, Piniongetriebe und Schaltung wie ST7 – perfekt.
13. Motor geräuschlos (wie ST7) ob Mitte oder hinten – egal.

Falls ein Hersteller so etwas bietet – ich bin dabei. Sofort. Oder: wer ist bereit, mit mir ein start-up zu gründen und wir bauen es selber?

Die Gegensätzte, die Du forderst - den ruhigen Motor kombiniert mit der krachend- knallenden Pinion - zeigen, weshalb gut gemeinte Ideen meist eingehen:

Sie sind nicht realisierbar.

Ich könnte auch Leichtgewicht vs. Vollgefedert anführen oder Motorrad vs. Velo. Mit diesem Pflichtenheft kann nur ein Kompromiss rauskommen. Und Kompromisse gibt es schon reichlich am Markt.

Derzeit findet eine grosse Marktbereinigung statt - fast im Wochentakt müssen Velohersteller aufgeben oder sich schlucken lassen. Das Nischenprodukt 45km/h ist zudem unter starkem politischen Druck. Wir können froh sein, wenn Stromer diesen aushält. In diesem Umfeld sehen ich keinen Raum für ein Commuter Bike StartUp.
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Hallo,
ich schreibe mal meine Erfahrungswerte zu meinem Stromer ST5, 48NM 850Watt, Kette mit Federgabel und Sattelstangenfederung, Rahmengröße M:
Ich fahre teils 10 Prozent Steigungen damit.(ein paar hundert Meter lang)
Mein Gewicht beträgt 82kg bei 1,69m Größe. Ich habe mittlere Kondition.
10 Prozent Steigung fahre ich mit ca.30 bis 32km/h bei einigermaßen Anstrengung noch.
Bei gemütlicher Fahrt sind es immer noch ca 28km/h, da fahre ich mit meinem Bosch CX Mittelmotor mit 75NM nur noch 20km/h.
Bin auch schon im Wald 15% Steigung hoch. War nicht so tragisch. Da ist mein Mittelmotor Bulls auch nicht besser.
7% fahre ich mit 35 bis 38km/h hoch.
Ich finde das vollgefederte Fahrrad mit dem richtigen Sattel sehr bequem.
Zuerst hatte ich auch Angst ob es bei Anstiegen gut ist. Bin auch schon einen TQ120 Mittelmotor gefahren bei 10% Steigung.
Der geht da auch nur mit 32km/h hoch. Im Geraden fährt das Stromer richtig gut und auch 3Prozent Steigung lassen sich noch mit 45km/h fahren.
Ich möchte keinen Mittelmotor bei dem jetztigen Angebot. Wenn es um Geschwindigkeit geht sind die Heckmotoren besser.
Und der TQ120 wird nicht mehr produziert wurde mir auf der Radmesse in München mitgeteilt.
Zu ST3 und ST2 habe ich leider keine Erfahrungen.
Eine Verkäuferin hat mir gesagt für hügelige Straßen ist erst das ST3 gut.
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Die älteren ST2 sind mit dem ST5 vergleichbar. Ich mache jedenfalls ähnlich Erlebnisse auf meinen ST2 und habe auch ein Bosch S-Pedelec zum Vergleichen. 
Als wirkliche Alternativen gibt es in der Schweiz das Speedped und für Europa Twinner, Opium und Klever.
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(24.06.2026, 14:18)JM1374 schrieb: Die älteren ST2 sind mit dem ST5 vergleichbar. Ich mache jedenfalls ähnlich Erlebnisse auf meinen ST2 und habe auch ein Bosch S-Pedelec zum Vergleichen. 
Als wirkliche Alternativen gibt es in der Schweiz das Speedped und für Europa Twinner, Opium und Klever.

Ist der Twinner jetzt in der EU zugelassen?
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Das Twinner hat eine Schweizer Typengenehmigung (analog zur Stromer-Praxis)

Eine separate EU-Typengenehmigung wird auf der offiziellen Seite nicht erwähnt bzw. ausdrücklich nicht zugesichert.

Mit dem Schweizer Kennzeichen kann man laut Hersteller auch im Ausland fahren, aber die nationalen Zulassungs- und Versicherungsvorschriften des jeweiligen Landes muss man selbst vorher abklären – das ist also nicht automatisch eine vollwertige EU-weite Zulassung im rechtlichen Sinne, sondern eher eine "Fahren mit CH-Zulassung im Ausland"-Regelung.
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Fahrzeughersteller, die ein Fahrzeug in der EU zulassen wollen, müssen sich zuerst als Fahrzeughersteller in einem EU-Land regisitrieren.

Die myStromer AG hat dies getan und erschient deshalb in der Liste der "ermächtigten" in Österreich:

https://www.bmimi.gv.at/#q=mystromer&pg=1&t=simple&po=&mi=application_vnd_ms_excel

Der Link öffnet eine Excel-Liste mit rund 500 Einträgen. Es ist ein netter Zeitvertreib, nachzuschauen wer alles dabei oder eben nicht dabei ist.

Aber Achtung: Die Registrierung ist nur Schritt 1. Danach muss der Fahrzeughersteller eine Team aus Ingenieuren und Anwälten zusammenstellen, welches das Zulassungsgesuch einreicht. Selbstredend haben die Ingenieuere zuvor bereits ein Fahrzeug entwickelt, welches sie für Zulassungsfähig erachten. Ob die Zulassung schon bei der ersten Iteration erteilt wird, entscheiden die EU Beamten ohne Rechenschaftspflicht in Brüssel.

Dass sich diesen Prozess Kleinserien-Hersteller nicht leisten können versteht sich von selbst.
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