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Der Akku der Zukunft (?)
#11
(23.06.2023, 22:46)MarkusSi schrieb: Das größte Problem wird doch das passende Ladegerät. 1400Wh in 10-20 Minuten wären 4-8kW Ladeleistung. Das kommt nicht mehr aus einer Schuko-Steckdose.
5-10 Mal schneller ladbar wären allerdings nur maximal 2,5kW, wenn man von bisher 250W *10 ausgeht. Das würde an Schuko noch passen. Aber auch so ein Ladegerät will man nicht mitschleppen und zuhause braucht man die Ladegeschwindigkeit in aller Regel nicht.

Schau dir mal ein Eltek Flatpack S als Referenz an. 2kW mit 2kg.

ULtra Compact 1800W charger + Eltek programming | Endless Sphere DIY EV Forum (endless-sphere.com)

https://www.endless-sphere.com/sphere/th...ive.67579/

1,8kW oder 2kW ginge aber auch noch mit der aktuellen Zelltechnologie.
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#12
(11.09.2023, 10:03)Cephalotus schrieb: Schau dir mal ein Eltek Flatpack S als Referenz an. 2kW mit 2kg.

2kW und 2kg schwer? Wo ist der existenzielle Nachteil?
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#13
(19.09.2023, 21:48)bluecat schrieb:
(11.09.2023, 10:03)Cephalotus schrieb: Schau dir mal ein Eltek Flatpack S als Referenz an. 2kW mit 2kg.

2kW und 2kg schwer? Wo ist der existenzielle Nachteil?

Der Preis von 400$, wenn ich es richtig verstanden habe.
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#14
[quote="bluecat" pid="35381" dateline="1687451453"]
[quote]

Wann war der BQ983 erstmals erhältlich? [quote]
Der BQ983-Akku wurde 2018 eingeführt, als Stromer im April 2018 das ST5-Modell vorstellte.
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#15
bluecat schrieb: schrieb:Das Kernproblem am Stromer ist die Energiedichte! Erst wenn es gelingt, einen Stromertauglichen Akku mit markant höherer Enegiedichte zu entwickeln, können wir aufatmen. Der Wechsel vom der SQ zum ST7 Akku hat in der Hinsicht rein nichts gebracht, die 21700 Zellen geben nicht mehr her als die bishereigen 18650.

Das war im Juni 2023, also vor locker 3 Jahren, als die Solid-State-Cermaic-Battery gehypet wurde.

Kürzlich erschien in der NZZ ein Interview mit Claudio Demenicali, President of the Board of Management and CEO von Ducati. Seine Einschätzungen zum Akku im E-Motorad sind ohne Einschränkung auch auf Stromer anwendbar (bis auf die Sache mit dem kühlen Motor, versteht sich):

Zitat: schrieb:NZZ: Aber Ducati ist doch auch Teil der Partnerschaft von Audi mit dem Hightech-Batterie-Entwickler Quantum Scape. Erhoffen Sie sich da nicht schon bald einen entscheidenden Fortschritt?

Ducati: Diese Entwicklung einer Festkörperbatterie wird eine Verbesserung bringen, aber noch nicht den für mich notwendigen Sprung. Aber ja: Wenn wir das Gewichtsproblem gelöst haben, wird das ein echter Durchbruch sein. Dann könnte es auch für Ducati sehr interessant werden. Denn Elektromotoren sind grundsätzlich sehr spritzig und haben durch das enorme Drehmoment einen sehr spannenden Leistungsaufbau. Zudem gibt es noch einige nette Nebeneffekte. So wird es zum Beispiel auf herkömmlichen Motorrädern im Sommer schnell einmal sehr heiss. Dagegen bleiben Elektroantriebe auch bei Hitze stets kühl.

Und konkreter zur miserablen Energiedichte der aktuellen Akku:

Zitat: schrieb:Das Problem bei vollelektrischen Fahrzeugen ist, dass die Energiedichte der Batterien noch nicht akzeptabel ist. Für mich ist das also ein rein technisches Problem und keine Frage der Kultur oder der persönlichen Meinung. Derzeit liegt die Energiedichte einer Batterie der Spitzenklasse bei etwa 300 Wattstunden pro Kilogramm. Das entspricht immer noch nur einem Fünfzehntel der Energiedichte von fossilem Kraftstoff. Selbst wenn man alle Effizienzfaktoren ausschöpft, braucht es für die Energiespeicherung noch immer deutlich mehr Gewicht. In einem Auto macht das keinen grossen Unterschied. Bei einem Motorrad schon. Daher wird das Gewicht noch für einige Zeit ein grosses Problem bleiben.

Das tragische ist, dass es seit Jahren keinen nennenswerten Fortschritt bei der Energiedichte gibt! Der BQ983 wiegt 4.8kg. Wäre er mit den oben erwähnten Zellen der Spitzenklasse bestückt, wären die alleine schon 3.3kg schwer. Da bleibt für die Akku-Verdrahtung und Elektronik sowie für das Gehäuse nicht viel übrig.

Der BQ983 war 2018 erstmals erhältlich - und ist noch auf der Höhe der Zeit. Das spricht für das Werk, aber gegen die Innovationskraft der Akkubranche.
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